Gigabyte GA486AM/S (UMC8881/8886) 486 PCI Motherboard

Unten: Ursprüngliches Bild von 2011 – Ja, auch fotografieren will gelernt sein 🙂

Das Gigabyte GA486AM/S basiert auf dem UMC8881/8886 Highend Chipsatz und bietet dadurch auch undokumentierte Bustakte von bis zu 66MHz an. Das pfeilschnelle Board läuft extrem zuverlässig, im BIOS lässt sich auch ein PCI-Divider einstellen, damit beim übertakten des Systembusses die Steckkarten weiterhin funktionsfähig bleiben.

Der CMOS-Puffer bedindet sich in einem gesockelten Uhrenmodul, dieses funktioniert noch einwanfrei. Bei Bedarf kann es einfach ausgetauscht werden, hierzu sind keine Lötarbeiten nötig.

Das Board hat Spannungswandler und Unterstützung für die schnellsten 486er Prozessoren.

 

9 Gedanken zu „Gigabyte GA486AM/S (UMC8881/8886) 486 PCI Motherboard

  • 29. August 2020 um 21:14
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    Hallo Sebastian,

    Danke für deine Antwort und Mühe. Klingt ja interessant. 1,6 Ohm scheint sehr wenig für z.B. einen Pull-Up oder -Down Widerstand. Hatte angenommen, dass die Netzwerke dafür da sind je nach CPU-Typ ungenutzte Pins entsprechend gegen Masse oder 3,3/5V+ zu führen. Das scheint demnach nicht so.
    OK – Herausforderung erkannt: bei nächster Gelegenheit prüfe ich mal die Leitungsführung.

    Mathias

    Antwort
  • 26. April 2020 um 23:03
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    Hallo,
    ich hab noch so ein tolles Board, aber leider speichert das BIOS keine Änderungen mehr ab.
    Ich wollte es einfach mal flashen, mit ein wenig Glück …
    Leider finde ich keinerlei Software mehr dazu. Hat wer ein BIOS da?

    Antwort
    • 27. April 2020 um 15:53
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      Hallo Titus,
      das sind denke ich zwei getrennte Probleme. Das die BIOS-Werte nicht mehr gespeichert werden dürfte an der leeren Batterie des Dallas-Modules liegen. Die gibt es z.B. noch bei ebay. Einfach nach DS12887 suchen. Da dieses auf dem 486AM gesockelt ist sollte der Tausch also kein Problem sein.
      Dein BIOS selbst dürfte das Problem nicht sein. Zur Info: die letzte Version ist die 1.07 vom 07.11.95. Hätte ich zur Not noch da.

      Gruß
      Mathias

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      • 16. September 2020 um 14:46
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        Gute Neuigkeiten bezüglich Dallas/Odin Modulen: Diese gibt es nicht mehr nur bei teils chinesischen Händlern in der Bucht sondern (jetzt) auch (wieder) bei Reichelt. Dort aber nur original Dallas. Kosten knapp 10 Euro und passende Sockel 7ct.

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        • 17. September 2020 um 22:27
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          Hallo Thomas,

          Danke für die Info! Hätte ich nicht erwartet. Und damit gibt es endlich wieder einen zuverlässigen Händler. Den Preis finde ich ok.
          Warum sage ich „verlässlig“? Es ist schwierig Händler zu finden, die solche Module entweder neu oder in gutem Zustand (<10 Jahre alt) anbieten und dann auch so liefern. Mitunter (speziell China) finden sich Module, die gefälscht sind. Hierbei werden zumeinst (sehr) alte Module neu gelabelt.
          ACHTUNG: Die Vorhaltezeit der Dallas-Module liegt bei 10 Jahren ohne externe Stromversorgung. Das gilt ab Werk. Rechnen wir also ganz grob dann hat ein neues Modul etwa 15 Jahre Laufzeit. Alles weitere für gebrauchte oder ältere Module leitet sich davon ab. Sprich – ein gebrauchtes Modul von z.B. 1995 (Bsp. Datumscode 9539, Fabians Foto oben) ist quasi Schrott. Alles bis 2010 wäre fraglich – aber vielleicht noch einsetzbar. Jedes jüngere taugt demnach für die nächsten 5 bis 10 Jahre (je nach Nutzung des PC).

          Mathias

          Antwort
  • 20. Februar 2020 um 22:51
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    So ich nochmal,

    da ich das Board inzwischen mit Pentium Overdrive, 128MB RAM, 1MB L2-Cache, neuer gesockelter RTC und jeder Menge guter Karten in Betrieb habe würde ich gerne wissen, wer auch noch ein solches in betreibt. 😉 Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich sehr freuen. (gerne hier als Informationsaustausch für alle).

    Gruß
    Mathias

    Antwort
  • 26. Januar 2020 um 15:37
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    Kann mir jemand sagen, welchen Wert die Widerstandsnetzwerke auf den Steckplätzen RN1 bis 5 haben? IM Handbuch steht dazu leider nichts.

    Antwort
    • 3. Februar 2020 um 00:41
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      Hallo in die Runde,

      ich habe mir jetzt erstmal mit 220 Ohm beholfen. Es scheint soweit alles zu funktionieren. Es wäre trotzdem schön, wenn jemand den tatsächlich benötigten Wert benennen könnte. 😉

      Gruß
      Mathias

      Antwort
      • 26. August 2020 um 10:47
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        Hallo Mathias,

        mir ist kürzlich auch so ein Board in die Hände gefallen. Auf meinem waren 2 Widerstandsnetzwerke (RN1 und RN4 für einen Cyrix 486er), bei welchen ich je Wiederstand ca 1,6 Ohm messe.

        Viele Grüße,
        Sebastian

        Antwort

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