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TMC PAT48PG 0.30 (OPTi 895) 486 Vesa Local Motherboard

Sehr interessantes Board als Grundlage für ein schnelles 486er Vesa-Local System, mit einem LIF (Low-Insertion-Force)- anstelle eines ZIF-Sockels mit Arretierungshebel. Von der Beschaltung entspricht der LIF-Sockel dem Sockel-3, er ist dank Spannungswandler auf dem Board auch für 3,x Volt Prozessoren geeignet und verfügt sogar über eine Auto-Voltage-Detection, so dass man muss die Spannung nicht jumpern muss.

Darüber hinaus lässt es sich mit bis zu 64MB Ram füttern (1x64MB oder 2x32MB), auch Mischbetrieb von Simm und PS/2 ist möglich. Durch den OPTi 895 Chipsatz stimmt auch die Performance. Das Board hat einen externen Batterieanschluß, man kann also ohne Probleme ein Battery-Pack anschließen.

Dieses Mainboard gibt es auch in eine Revision ohne Spannungswandler. Diese Version unterstützt nur 5 Volt CPU’s. 3.x Volt CPU’s jedoch problemlos mit Zwischensockel betrieben werden.

10 Kommentare zu TMC PAT48PG 0.30 (OPTi 895) 486 Vesa Local Motherboard

  • Jacob

    What does the „M1“, „M2“, „S1-4“ and „X“ mean with RAM settings?

  • Passat

    Hallo,

    ich habe das gleiche Board, aber in einer anderen Ausführung.
    Mein Bord hat keinen der beiden Spannungswandler und anstelle des LIF-Sockels einen Sockel 3. Bei meinem Board ist neben dem Tastaturanschluß noch ein Akku eingelötet.
    Das ist alles so original, denn das Board habe ich seinerzeit neu gekauft.
    Beschriftet ist es übrigens auch mit PAT48PG 0.30.
    Ich betreibe es mit einem AMD x5-133 und Zwischensockel.
    Für den AMD war seinerzeit aber ein BIOS-Update nötig.
    Mit dem ursprünglichen BIOS zeigte es nicht einmal den Bootbildschirm.
    Das BIOS bekam ich damals direkt von TMC. Dazu muß der BIOS-Chip getauscht werden, denn das Board hat kein Flash-BIOS.

    • Passat

      Noch etwas vergessen:
      Auf meinem Board stecken 128 MB RAM (2x 64 MB PS2).
      Die werden problemlos erkannt und laufen fehlerfrei.

    • soggi

      Kannst Du das BIOS vll saven und mir per Mail zukommen lassen? (Einfach auf meinen Namen klicken, dann kommst du auf meine Seite -> contact, da ist die Mail-Adresse hinterlegt.) Hast du zufällig nen Changelog oder sowas dazubekommen?

      Viele Grüße
      soggi

  • Ivan Drago

    Es wäre noch hilfreich, die Typdaten der benötigten Bauteile hier zu integrieren, sodass der Bastler eine Nachrüstung vornehmen kann. Neben Q3 und Q4 scheinen R60 und R61 dafür auch relevant zu sein.
    Von dem Board sind ja offenbar recht viele im Umlauf.

    • FGB

      Hallo,
      ich bezweifle, dass sich das Board so einfach nur durch den Einbau der genannten Bauteile zum auto-voltage-Sockel modden lässt. Meistens ist dazu noch eine Änderung von fest verdrahteten Jumpern nötig, vorausgesetzt, die Layouts der Boards sind überhaupt ident – es gab ja mindestens vier Revisionen.
      Ich habe mich gegen die Veröffentlichung der Typendaten entschieden, da ich selbst leider keine 5V Version des Boards besitze und den Mod nicht selbst probieren kann. So wäre die Veröffentlichung des spekulativen Mods in meinen Augen unseriös.

      Wenn ein Bastler konkretes Interesse hat, sein Board auf seine Verantwortung hin zu modden, dann würde ich die Typendaten per E-Mail weiterreichen.

      Viele Grüße,
      Fabian

  • Ivan Drago

    Sind der Spannungswandler und der Schalttransistor für die Spannungserkennung original bestückt gewesen ? So wie das aussieht sind die beiden gegenüber dem ursprünglich vorgesehenen Platinenlayout um 180° gedreht eingebaut.

    • FGB

      Hallo,
      interessante Frage,ich selbst habe das Board im gezeigten Zustand gebraucht erworben, daher kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um eine Originalbestückung handelt. Die Lötstellen legen es allerdings sehr nahe, sie sehen aus wie vom Automaten bestückt.
      Warum die Transistoren stehend (90° gedreht) und nicht liegend ausgerichtet sind, weiß ich nicht. Die stehende Position ist natürlich gerade für den Spannungswandler (rechts über dem Sockel) besser, weil die Abwärme so leichter abgegeben werden kann und so kein heißes Luftkissen unterhalb des Transistors entsteht.
      Ein weiteres Indiz für eine ursprünglich stehende Bestückung ist natürlich auch das Fehlen einer Wärmeableitungsbeschichtung auf der Platine selbst.
      Viele Grüße,
      Fabian

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