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Shuttle HOT-137 IGS IGA 1680-A Grafikkarte

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Der IGA 1680-A ist ein 64-Bit Grafikchip, der mit 2MB Speicherausbau auch ein 64-Bit Speicherinterface hat. Mit 1MB Speicher, wie hier zu sehen, ist das Speicherinterface entsprechend nur 32-Bit weit. Viel mehr kann ich momentan nicht zu der Karte sagen, die Marke „IGS“ ist bisher vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich werde aber mal testen, wie es um die Geschwindigkeit und Kompatibilität unter DOS bestellt ist. Auch würde mich interessieren, wie hoch der integrierte RAMDAC getaktet ist.

3 Kommentare zu Shuttle HOT-137 IGS IGA 1680-A Grafikkarte

  • Mathias

    Kleine Ergänzung:

    Shuttle schreibt zu der Karte folgednes:

    „Software MPEG-Wiedergabe

    Das IGA 1682-Chip unterstützt Software MPEG-Wiedergabe, IGA 1680 hat diese Funktion nicht.

    Windows 95 Treiber

    Der Windows 95 Treiber für IGA168x (HOT-13x) Grafikkarten Version 2.11 unterstützt erstmals Direct Draw. Außerdem sind bekannte Fehler behoben worden. Ein Update älterer Treiber ist unbedingt zu empfehlen.

    VESA 2.0 Standard

    Die Unterstützung des VESA Standards 2.0 kann entweder per Software oder Update des Grafikkarten-EPROMs herbeigeführt werden.
    Software-Lösung: Für Grafikkarten mit IGA1680-Chip (IGA1682) wird das Hintergrundprogramm VGA_80c.com (VGA_82c.com) gestartet. Ein entsprechender Eintrag sollte in die AUTOEXEC.BAT-Datei hinzugefügt werden.
    Bios-Lösung: Ein Update für das EPROMs kann nur von denjenigen durchgeführt werden, die mit entsprechender Hardware zum Löschen und Programmieren von EPROMs ausgestattet sind (kein Flash-Update möglich). Für das IGA1680-Chip (IGA1682-Chip) ist die Bios-Version 1680_111.bin (1682_110.bin) vorgesehen.

    Mit 2 MB schneller als mit 1 MB

    Die Geschwindigkeit der Grafikkarte erhöht sich deutlich, wenn der Speicher von 1 auf 2 MB erweitert wird. Grund: wenn zwei Chips mit 256k x 16Bit bestückt sind (= 1MB), beträgt die Datenbusbreite zum Grafikprozessor 32 Bit. Rüstet man mit zweie weiteren Chips auf 2 MB auf, beträgt sie jedoch 64Bit, wodurch der Datentransfer optimiert wird. Eine weitere Aufrüstung auf 4 MB (bei HOT-139 möglich) bringt keinen zusätzlichen Performance-Gewinn. Die Speicheraufrüstung ermöglicht in jedem Fall höhere Bildschirm-Auflösungen bzw. Farbtiefen.“

    Darüber hinaus habe ich im c’t-Archiv noch die Info gefunden, dass im Jahre 1997 ein paar waghalsige Chinesen diesen Chip als S3 Trio64V2/DX umgelabelt haben und diese als Fälschungen auf den Markt brachten. Dies war jedoch leicht per Vendor-ID herauszufinden, da sich die Halunken wenig Arbeit bei der Vertuschung gemacht hatten und lediglich der Treiber mit flascher Bezeichnung ausgeliefert wurde. Spätestens bei Installation der original S3-Treiber flog der Schwindel auf.

    Gruß
    Mathias

  • Helmi

    Hui! Das ist mal wirklich eine sehr schöne Rarität! 🙂
    Mein Bauchgefühl sagt mir, das diese Karte keine Rekorde brechen wird.
    Ich schätze sie dürfte auf dem Level einer vergleichbaren Trident liegen.

    IGS steht übrigens für Intergraphics Systems und wurde anno 2000 in TVIA umbenannt. (www.tvia.com)

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